POETRY SOUNDS

Text & Groove
Sonntag 14.08.2011 | 20:15 Uhr

Fotos (Michael Salzer):


 

Hermann Niklas improvisiert über neuer noch unveröffentlichter Lyrik: Naturbetrachtungen einmal anders. Die Gedichte behandeln Himmel und Erde und die Horizontlinie dazwischen, von der ausgehend sich Geschichten die Welt hinauf und hinunter spiegeln, sich Figuren heraus kristallisieren, zu atmen beginnen, sprechende Fragmente, Teile, in die man sich aufdröseln oder zusammenfinden kann. Die poetischen Texte kommunizieren miteinander, wie mit den Musikern und der Live-poetry-Improvisation des Sprechers.
Es geht um die Welt da draußen und um die Natur in uns drinnen. Es geht um die Möglichkeiten der Welt, ihre fantastischen und realistischen Versatzstücke, und wie die sich gegenseitig bedingen. Es geht um Himmel und Erde und um den Strich dazwischen. Schlussendlich wohl auch um den Himmel über Zwettl.

Josef Wagner, Leo Geist und Stefan Niklas arbeiten mit Bass, Percussion und Sounds, die der Stimme von Hermann Niklas gegenüber treten, sie durchdringen und zu dem machen, was sie ist: zum Instrument des Dichters, das live auf der Bühne Poesie erleben lässt. Wort und Musik inspirieren sich und lassen das Publikum an einer ungewöhnlichen Kommunikation teilhaben. Irgendwo zwischen Spoken Word, Live Poetry, literarischem Konzert und doch etwas gänzlich anderes.

Hermann Niklas, Literaturgruppe Wortwerft, Hans-Weigel-Stipendium 2005, Theodor Körner Preis 2009, Dramatikerstipendium des bmukk 2009, Konfrontationen. Gedichte 2005-2008, gem. mit Maria Seisenbacher, Literaturedition Niederösterreich, St. Pölten, 2009.